
In vielen Schweizer Schokoladen steckt Kinderarbeit. Vor allem auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste ist Kinderarbeit und Kindersklaverei verbreitet. Den Schokoladenkonzernen ist dies bekannt und wird von ihnen in Kauf genommen. Mit ihrer starken Marktstellung könnten sie zur Verbesserung der Zustände beitragen und die Ausbeutung von Kindern verhindern. Wenn sie wollten.
Über die Missstände berichtete Erklärung von Bern 2009 in einer Kampagne. Damals wollten die Schweizer Schokoladenkonzerne auf die Befragung von EvB nicht eingehen. Aber 12 von 18 Firmen reagierten auf die Petitionskarten, die 17‘826 Personen ihnen schickten. Nachfragen lohnt sich also.
Die EvB fordert:
· die Ausbeutung von Kindern auf Kakaoplantagen zu verhindern,
· Kakaopreise zu zahlen, die den Bauern erlaubt, faire Löhne an erwachsene Beschäftigte zu zahlen,
· den Kakaobauern durch Abnahmegarantien eine finanzielle Sicherheit zu schaffen.
Weitere Informationen: www.evb.ch/Kampagnen/Lebensmittel.
Verkauf bei Claro
Fair produzierte Schokoladen – auch Osterhasen und Osterhühner – werden von Claro angeboten. Herkunftsland des Kakaos und Partnerorganisation werden angegeben. Informationen auf: www.claro.ch/Produkte/Neuheiten
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